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Neue Allianz gegen die Taliban will Regierung bilden

Reuters ROM. Der frühere afghanische König Mohammad Sahir Schah hat sich mit der afghanischen Opposition auf ein Verfahren zur Bildung einer neuen Regierung für das Land geeinigt. Schah teilte zum Abschluss mehrtätiger Gespräche mit Vertretern der Opposition in Rom mit, man habe eine Vereinbarung getroffen, nach der eine Versammlung aller afghanischer Stammesältester einberufen werde, die eine Übergangsregierung und ein Staatsoberhaupt wählen. Es blieb offen, wann und wo die Versammlung einberufen wird und ob eine Voraussetzung dafür ist, dass die derzeit regierende Taliban-Bewegung nicht mehr an der Macht ist.

Schah wurde 1973 entmachtet, gilt aber als Integrationsfigur für eine Einigung der seit Jahrzehnten zerstrittenen Volksgruppen des Landes. Die USA fordern von den Taliban die Auslieferung des moslemischen Extremisten Osama bin Laden, den sie für die Anschläge am 11. September verantwortlich machen. Sie haben in ihrem Kampf gegen den internationalen Terrorismus mit Vergeltung gedroht, sollten die Taliban Bin Laden und dessen Organisation weiter unterstützen.

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