Neue Arbeitsplätze im Vertrieb geplant
Sennheiser will um sechs Prozent wachsen

Der Elektroakustik-Hersteller Sennheiser (Wedemark bei Hannover) strebt für das laufende Jahr bei Umsatz und Gewinn ein Wachstum von bis zu sechs Prozent an. Das Jahr sei gut gestartet, sagte Geschäftsführer Rolf Meyer am Montag.

dpa WEDEMARK. 2001 hatte der Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Audio- Übertragungssystemen den Umsatz um rund 13 Prozent auf 227,4 Millionen Euro ausgebaut. Der Nachsteuergewinn stieg um 0,5 Mill. ? auf 11,9 Mill. ?.

Meyer kündigte an, auch 2002 werde das Unternehmen, das komplett im Besitz der Familie Sennheiser ist, Arbeitsplätze in Deutschland vor allem im Vertrieb schaffen. Konzernweit beschäftigt der Hersteller derzeit 1418 Mitarbeiter, 130 mehr als im Vorjahr. Rund 60 % sind in Deutschland beschäftigt, obwohl Sennheiser den überwiegenden Teil seiner Umsätze im Ausland macht.

Am stärksten wuchs 2001 der US-Markt. Zwar sei der Absatz im September und Oktober stark eingebrochen, habe sich dann aber wieder erholt, so dass der Umsatz um 26,4 Prozent auf 67 Mill. ? anzog. Auf dem deutschen Markt sei der Marktanteil um 3 Punkte auf jetzt 30 Prozent bei Kopfhörern und Infrarotsystemen ausgebaut worden. Der Markt entwickle sich derzeit aber sehr verhalten. Eine neue Vertriebsstruktur soll dies so ausgleichen, dass das Geschäft in Deutschland auch in diesem Jahr stabil bleibe, sagte Meyer.

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