Neue Argumente für Bushs Kreuzzug gegen den Terror
Kommentar: Neue Spirale der Gewalt

Die schrecklichen Anschläge auf Bali liefern dem US-Präsidenten George W. Bush neue Argumente im seinem Kreuzzug gegen den Terror. Ein FBI-Team wurde bereits nach Indonesien geschickt, obwohl bislang nur wenige Amerikaner zu den Opfern zählen.

HB DÜSSELDORF. Während andere Regierungen sich mit Spekulationen über die Täter zurückhalten, werden in US-Kreisen bereits Verbindungen zwischen El Kaida und den indonesischen Extremisten um den Moslem-Geistlichen Abu Bakar Bashir gezogen, der als einer der Hauptverdächtigen gilt.

Bashir hat die Vorwürfe zurückgewiesen und wirft den USA indirekt eine Beteiligung an dem Attentat vor, um den Islam zu schwächen. Es droht eine neue Spirale der Gewalt. Bush darf in seinem Kampf gegen der Terror nicht vergessen, dass er nicht alleine kämpfen darf. Er kann nur gewinnen, wenn er gemeinsam mit den moslemischen Ländern kämpft.

Jürgen Röder
Jürgen Röder
Handelsblatt / Redakteur Finanzzeitung
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