Neue Bank wird nach Ansicht der Experten schwächere Fundamentaldaten haben als GZ-Bank allein
Moody's prüft Herabstufung des Langfristratings der GZ-Bank

Die internationale Ratingagentur Moody's prüft eine Herabstufung ihrer Ratings der GZ-Bank in Reaktion auf die geplante Fusion der GZ mit der DG Bank. Die Langfrist- und Einlagenratings sowie die Beurteilung der Finanzstärke der GZ-Bank seien für eine mögliche Herabstufung auf die Beobachtungliste gesetzt worden, teilte Moody's am Mittwoch in London mit.

Reuters FRANKFURT/LONDON. "Wenn die Fusion erfolgreich abgeschlossen wird, wird die gemeinsame Bank schwächere finanzielle Fundamentaldaten haben als die GZ-Bank jetzt hat", hieß es zur Begründung. Das Rating für die langfristigen Schulden der GZ liegt derzeit noch bei "A1", das Rating für die finanzielle Stärke bei "C". Erst am Dienstagabend hatte die zweite führende Ratingagentur Standard & Poor's die Lang- und Kurzfristratings der GZ Bank zur Beobachtung auf Creditwatch negativ gestellt.

Für die DG Bank bestätigt Moody's am Mittwoch das Langfristrating von "A2". Die "D+" Einstufung für die finanziell Stärke der DG Bank bleibe zudem unter Beobachtung für eine mögliche Herabstufung. Ausschlaggebend hierfür sei die Verschlechterung der Ertragskraft und der Asset Qualität der DG Bank im letzten Jahr.

DG und GZ-Bank hatten am Dienstag ihren Zusammenschluss angekündigt, mit dem Ziel, Kosten zu senken und einen besseren Service zu liefern. Das dritte genossenschaftliche Zentralinstitut, die Düsseldorfer WGZ-Bank, will sich dagegen nicht an der Fusion beteiligen.

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