Neue Co-Chefin der Grünen voller Tatandrang
Beer: Die Arbeit kann beginnen

Die neue Grünen-Chefin Angelika Beer hat ungeachtet der Umstände ihrer Wahl die Arbeitsfähigkeit des kleineren Koalitionspartners unterstrichen. "Es ist kein Vorstand, der im Wartestand war, aber er ist arbeitsfähig", beschrieb Beer am Montag im Deutschlandfunk die am Wochenende auf dem Parteitag in Hannover neu gewählte Führung der Grünen.

Reuters BERLIN. Sie und ihr Co-Vorsitzender Reinhard Bütikofer seien "ein gutes Team. Wir werden uns ergänzen". Nach der Weigerung des Parteitags, die Trennung von Amt und Mandat wenigstens teilweise aufzuheben, waren die bisherige Wehrexpertin Beer und der frühere Grünen-Bundesgeschäftsführer Bütikofer am Sonntag zu neuen Parteivorsitzenden gewählt worden. Sie traten die Nachfolge von Fritz Kuhn und Claudia Roth an, die wegen ihrer Wahl in den Bundestag gemäß Grünen-Satzung die Partei nicht weiter führen dürfen. Ein Antrag, die Satzung zu ändern, um Kuhn und Roth die Rückkehr an die Parteispitze zu ermöglichen, hatte die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit um acht Stimmen verfehlt.

Beer beschrieb die Grünen als Partei, "die auf Kontinuität setzt". Daher betrachte sie die neue Parteispitze trotz der angesetzten Urabstimmung über die Vereinbarkeit von Amt und Mandat nicht als Übergangslösung. Die Einschätzung, dass sie und Bütikofer möglcherweise nur Vorsitzende für eine Übergangszeit seien, "macht mich nicht unruhig".

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