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Neue Dienste stabilisieren Umsatz von BT Group im ersten Quartal

(dpa-AFX) London - Der britische Telekomkonzern BT Group < BT.A.ISE > < BTQ.FSE > hat durch die Einführung neuer Dienste seinen Umsatz im ersten Quartal (bis Juni) stabilisieren können. Durch die Zuwächse in Geschäftsbereichen wie Breitband und mobile Dienste seien die Rückgänge im traditionellen Geschäft ausgeglichen worden, sagte Vorstandschef Ben Verwaayen am Donnerstag in London. Mit seinem Quartalsbericht verfehlte BT allerdings die Erwartungen der Analysten, die zum Teil mit deutlich mehr gerechnet hatten.

(dpa-AFX) London - Der britische Telekomkonzern BT Group < > < BTQ.FSE > hat durch die Einführung neuer Dienste seinen Umsatz im ersten Quartal (bis Juni) stabilisieren können. Durch die Zuwächse in Geschäftsbereichen wie Breitband und mobile Dienste seien die Rückgänge im traditionellen Geschäft ausgeglichen worden, sagte Vorstandschef Ben Verwaayen am Donnerstag in London. Mit seinem Quartalsbericht verfehlte BT allerdings die Erwartungen der Analysten, die zum Teil mit deutlich mehr gerechnet hatten.

Der Umsatz sank im abgelaufenen Quartal um 0,4 Prozent auf 4,57 Milliarden Pfund. Den Rückgang begründet BT mit den geringeren Zahlungen für Verbindungen zwischen dem Mobilfunk- und dem Festnetz. Ohne diese wären die Erlöse leicht gewachsen. BT musste die Preise auf Druck der Aufsichtsbehörden senken. Die neuen Dienste, die im so genannten Geschäftsfeld "New Wave" zusammengefasst sind, steuerten mit 936 Millionen Pfund ein Fünftel zum Konzernumsatz bei. Die Erlöse stiegen hier um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Sparprogramm Belastet

Wegen der Kosten für das laufende Sparprogramm verbuchte der britische Branchenprimus einen deutlichen Ergebnisrückgang. Der bereinigte Vorsteuergewinn fiel um 13 Prozent auf 434 Millionen britische Pfund. Analysten hatten mit 440 bis 595 Millionen Pfund gerechnet. Unter dem Strich sank der Gewinn je Aktie von 4,1 Pence auf 3,6 Pence. Fortschritte verzeichnete BT beim Schuldenabbau. Die Verbindlichkeiten sanken bis zur Jahresmitte um 7 Prozent auf 8,317 Milliarden Pfund.

Der Konzern hat weiterhin mit deutlichen Einbußen in seinem umsatzstarken Festnetz-Geschäft zu kämpfen. Der Kundenrückgang sei allerdings im ersten Quartal begrenzt worden, sagte Verwaayen. Während im vergangenen Geschäftsjahr durchschnittlich 200.000 Kunden pro Quartal wechselten, seien es im ersten nur rund 100.000 Menschen gewesen.

Analysten äußerten sich enttäuscht über den Quartalsbericht. Die Daten lägen trotz der Zuwächse zukunftsweisenden Dienste (Breitband, Mobilfunk) unter den Erwartungen, meinten die Experten von der Helabatrust. Die Analysten von Merrill Lynch stuften die Daten ebenfalls als schwach ein. Die Aktien von BT fielen am Vormittag um 2,18 Prozent auf 190,50 Pence gefallen.

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