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Neue Erkenntnisse: Das weibliche Olympia

dpa HAMBURG. Einen meist vernachlässigten Aspekt beleuchtet Rosmarie Günther in ihrem Buch „Olympia“. Die Mannheimer Althistorikerin räumt nämlich den weiblichen Gottheiten in Olympia einen relativ hohen Stellenwert ein. Günther führt sogar den Ursprung und die Vorgeschichte der Kultstätte auf die Erdgöttin Ge und die Zeus-Gemahlin Hera zurück.

dpa HAMBURG. Einen meist vernachlässigten Aspekt beleuchtet Rosmarie Günther in ihrem Buch "Olympia". Die Mannheimer Althistorikerin räumt nämlich den weiblichen Gottheiten in Olympia einen relativ hohen Stellenwert ein. Günther führt sogar den Ursprung und die Vorgeschichte der Kultstätte auf die Erdgöttin Ge und die Zeus-Gemahlin Hera zurück.

Ausführlich geht die Autorin, die sich in ihrer Darstellung von dem antiken Schriftsteller Pausanias führen lässt, auch auf die Rollen der Frauen in Olympia ein. Diese waren zwar von den Olympischen Wettkämpfen ausgeschlossen. Doch sie hatten dafür ihr eigenes Fest: Alle vier Jahre, immer zwischen zwei großen Festen, fanden die Spiele zu Ehren der Hera statt, welche allerdings nur eine sportliche Disziplin hatten - den Lauf.

Rosmarie Günther

Olympia

Primus Verlag, Darmstadt

175 S. Euro 19,90

Isbn 3-89678-251-7

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