"Neue Ethik der Unternehmer"
US-Senat unterstützt Vorschläge gegen Bilanzfälschung

Der US-Senat hat die Vorschläge von US-Präsident George W. Bush zum Kampf gegen Bilanzfälschungen unterstützt.

Reuters WASHINGTON. Die Kongresskammer stimmte am Mittwoch unter anderem für eine Verdoppelung der Höchststrafe für Manager, die bewusst Falschinformationen weitergeben, auf zehn Jahre und für erweiterte Befugnisse der US-Börsenaufsicht SEC. Die Maßnahmen sind Teil eines Gesetzespaketes, über das als Ganzes noch abgestimmt und das auch erst mit einem ähnlichen Entwurf des Repräsentantenhauses zusammengeführt werden muss, bevor es Bush zur Unterschrift vorgelegt werden kann.

Bush hatte am Dienstag in einer Grundsatzrede "eine neue Ethik der unternehmerischen Verantwortung" gefordert sowie Maßnahmen, um das Vertrauen der Anleger und der Märkte in US-Unternehmen zu stärken. Die Zusammenbrüche von Konzernen wie Enron oder WorldCom haben zu einem Vertrauensverlust der Anleger geführt. Auch am Mittwoch verstärkten Ermittlungen beim Telekomkonzern Qwest die Sorgen um Bilanzierungspraktiken von US-Firmen und drückten die Kurse an den Aktienmärkten deutlich ins Minus.

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