Neue Finanzdienstleistungen
Online-Bankdienste für die meisten Kunden nicht wichtig

Reuters LONDON. Trotz milliardenschwerer Investitionen ins Online-Banking wecken die Banken bisher offenbar erst wenig Interesse der Kundschaft an den neuen Finanzdienstleistungen. Nach einer am Dienstag in London vorgestellten Studie des Beratungsunternehmens Deloitte Consulting halten zwei Drittel der Befragten in zehn Ländern Nord-Amerikas, Europas und Japans Online-Bankdienste weder jetzt noch in der Zukunft für wichtig. Von denjenigen, die das Gegenteil angaben, nutzten nur 22 % elektronische Bankdienste. Rund 30 % der Kunden wussten der Studie zufolge nicht einmal, ob ihre Bank Online-Dienste anbietet.

"Sie bewerten sicherlich nicht das Internet oder interaktive Dienstleistungen als Schlüsselfaktor für die Zufriedenheit mit ihrem Bank-Dienstleister," sagte Julian Bradcock, Bankexperte bei Deloitte Consulting. Zwei Dritteln der befragten Briten war es zum Beispiel am wichtigsten, bei ihrer Bank als willkommener Kunde behandelt zu werden.

Die Studie unter dem Titel "Mythos versus Realität in der Finanzdienstleistung: Was ihr Kunde wirklich wünscht" kommt zu dem Schluss, dass die Finanzbranche ihre Dienstleistungen verbessern und in Verbraucherinformation investieren muss. Am wichtigsten sei es, den Kunden ein Gefühl der Wertschätzung zu vermitteln.

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