Neue Fusionsspekulationen
Banken garen in Gerüchteküche

Die Fusionsspekulationen in der gebeutelten deutschen Bankenbranche reißen nicht ab. Hypo-Vereinsbank-Chef Dieter Rampl bekräftigte allerdings erneut, ein Zusammenschluss mit der Commerzbank sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll.

HB/dpa MÜNCHEN. Die Spekulationen über Fusionen und das mögliche Interesse ausländischer Finanzkonzerne an einem Einstieg in den deutschen Bankenmarkt beflügelten am Mittwoch die Aktien der Finanzunternehmen.

Gleich drei Übernahmespekulationen kursierten zuletzt am Markt. So hieß es, die Bank of America sei an der zur Allianz gehörenden Dresdner Bank interessiert, die Citigroup an der Commerzbank und die Royal Bank of Scotland an der HypoVereinsbank. Zudem kochen immer wieder Spekulationen über einen Zusammenschluss von HVB und Commerzbank hoch.

HypoVereinsbank-Chef Dieter Rampl sagte dem Wirtschaftsmagazin "Capital": "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, alles andere lenkt nur ab." Er sei sich aber bewusst, dass die HVB wegen des aktuell niedrigen Börsenkurses auch als Kandidat für eine Übernahme durch eine andere Bank wie die Royal Bank of Scotland, die HSBC und auch Unicredito gehandelt werde.

Die Finanztitel führten am Mittwoch die Gewinner-Liste im Deutschen Aktienindex DAX an. Die Commerzbank legte zwischenzeitlich um vier Prozent auf 12,30 Euro zu, die Allianz-Aktie gewann mehr als drei Prozent auf 74,90 Euro. Auch Deutsche Bank und HVB stiegen um mehr als zwei Prozent.

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