Neue Geldgeber gefunden
SuSE baut 120 Stellen ab

Die SuSE Linux AG, Nürnberg, einer der weltweit führenden Anbieter von Komplettlösungen auf Basis des freien Betriebssystems Linux, hat eine neue Finanzierungsrunde über 15 Mill. Euro (29,34 Mio. DM) abgeschlossen.

dpa NÜRNBERG. Investoren sind der Risikokapitalgeber e-millenium 1, hinter dem unter anderem die Deutsche Bank und SAP stehen, sowie Intel Capitals, Apax Fonds und IBM. Gleichzeitig kündigte SuSE an, rund ein Viertel der Belegschaft zu entlassen. Von 500 Stellen weltweit sollen 120 wegfallen.

Linux ist eine populäre Variante des Computer-Betriebssystems Unix, die 1991 von dem Finnen Linus Torvalds geschaffen und seitdem von Tausenden Programmieren weltweit weiterentwickelt wurde. Linux darf kostenlos verbreitet werden, wenn der Quellcode mit veröffentlicht wird. Linux-Firmen wie SuSE und Red Hat stellen so genannte Distributionen auf CD-ROMs für den traditionellen Software- Verkauf zusammen und vermarkten außerdem Dienstleistungen rund um das freie System.

"Neben einer stark wachsenden Nachfrage nach Softwarelösungen für Linux gehen wir langfristig von einem steigenden Bedarf an qualifizierten IT-Dienstleistungen wie Konzeption und Implementierung, Support und Schulung aus", sagte SuSE- Geschäftsführer (CEO), Johannes Nussbickel. SuSE verfüge im Bereich der technischen Dienstleistungen für Linux "als einziger Anbieter über ein komplettes und modulares Service-Portfolio aus einer Hand."

Die geplante Entlassung von 120 Mitarbeitern sei Teil des im Sommer eingeschlagenen Konsolidierungskurses. "Der Stellenabbau erfolgt unter den Gesichtspunkten der Sozialverträglichkeit und in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat."

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