Neue Geschäftsmodelle ergeben sich
Ungeahnte Möglichkeiten dank UMTS

Die beste Kommunikation ist die persönliche. Allerdings können Gesprächspartner häufig nicht am gleichen Ort sein und miteinander sprechen. Also greifen sie zum Telefon - und immer öfter zum Mobiltelefon, um so schnell die eine oder andere Sache zu besprechen, egal, wo sie sich gerade befinden.

SMS ist eine andere Art der schnellen und knappen Kommunikation, die sich größter Beliebtheit erfreut. Doch gerade im Mobilfunkbereich schreitet die Entwicklung mit Riesenschritten voran. Vor einigen Jahren gaben Telefongesellschaften Milliardenbeträge für den Kauf von UMTS-Lizenzen aus, um von den Möglichkeiten dieser neuen Technologie zu profitieren. Doch vor den erhofften Einnahmen stehen erst einmal Investitionen: in neue Masten, die UMTS-Signale empfangen können, sowie neue Router und Switches, die dem erhöhten Sprach- und Datenaufkommen gewachsen sind.

UTMS wird schon zum Milliarden-Euro-Grab hoch stilisiert, weil sich die Einführung der Technologie immer weiter verzögert. Was dabei unerwähnt bleibt: Die Telekommunikationsindustrie durchlebt gerade eine Evolution, vor allem in der Mobiltelefonie. Mit UMTS kommt eine Technologie auf den Markt, die die Vorteile von mobiler Kommunikation und Internet effizient miteinander verbinden kann.

Die Basis für eine Vielzahl unterschiedlicher UMTS-Services - beispielsweise WebTV, Net Meeting oder Videophone - ist ein kosteneffizientes und skalierbares Netzwerk, das sich den Anforderungen der Telefongesellschaften problemlos anpasst. Maßgeschneiderte Netzwerk-Lösungen sind die Grundlage dafür, dass die Telekommunikationsanbieter in den nächsten Jahren in der Lage sein werden, von ihren Investitionen in UMTS zu profitieren.

Dank der flexiblen UMTS-Netzwerke wachsen Sprache und Daten wirklich zusammen. Anwender können mit ihrem Handy dann nicht nur telefonieren, sondern sich praktisch gegenüber stehen und jede Menge Online-Services nutzen. Mit diesen mobilen Daten-Services bieten Telekommunikationsanbietern ihren Kunden bislang ungeahnte neue Möglichkeiten, die über das Schreiben einer SMS deutlich hinaus gehen.

Doch was ist mit der Datenübertragungsrate? Per WAP und GPRS ist es ja heute schon möglich, im Internet zu surfen - allerdings nur im Schneckentempo. Damit die schöne neue UMTS-Welt so funktioniert, wie die Telefongesellschaften es sich vorstellen, müssen zuerst einmal die Übertragungsraten deutlich höher werden. Dies ist nur mit einem Netzwerk möglich, dass schnell erweitert werden kann und mit der Anzahl der angebotenen Services mitwächst. Eine offene Plattform muss in der Lage sein, die gerade im Aufbau befindlichen Service-Modelle zu unterstützen, aber gleichzeitig auch künftige Anforderungen zu erfüllen - und die Datenübertragungsraten damit immer auf einem konstant hohen Level zu halten.

Ganz im Gegensatz zu den traditionellen Sprachdiensten der Netzbetreiber, bei denen lediglich zwei Akteure in der Wertschöpfungskette standen, werden bei UMTS eine Vielzahl von Content Service Providern benötigt. Daraus ergeben sich natürlich ganz neue Geschäftsmodelle und neue Ansprüche an die Technik. Der Konsument bekommt von der komplexen Technologie im Hintergrund natürlich nichts mit, wird aber dank UMTS noch mobiler.

Endanwendern werden mit UMTS eine Vielzahl neuer Services zur Verfügung stehen. Das Mobiltelefon ist dann nicht mehr nur ein Gerät, das die persönliche Kommunikation zwischen Menschen ermöglicht, sondern auch ein Entertainment Center. Auf diesem können Netzwerkspiele gespielt, Kurzfilme angeschaut, im Internet gesurft sowie E-Mails abgerufen und geschrieben werden. Diese Services sind natürlich kostenpflichtig und erschließen den Telefongesellschaften neue Einnahmenquellen. Der Return on Invest in die UMTS-Services ist damit garantiert. Die Profitabilität der Technologien ist allerdings wesentlich vom Total Cost of Ownership der Netzwerke abhängig. Diese Kosten gilt es zu minimieren, wobei Netzwerkbetreiber, Content Provider und Hersteller an einem Strang ziehen müssen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%