Neue Gewinnsummen
TV-Show "Wer wird Millionär?" stellt auf Euro um

Die derzeit erfolgreichste Quizshow im deutschen Fernsehen geht ab 2002 mit veränderten Gewinnsummen auf Sendung. Wegen der Euro-Einführung sollten die Geldgewinne teils erheblich erhöht werden, bestätigte der Privatsender RTL am Mittwoch.

Reuters BERLIN. Korrekte Antworten auf die ersten 13 von 15 Fragen sollten künftig mit etwas weniger Geld belohnt werden. Dafür würden die Gewinne für die letzten beiden Fragen fast verdoppelt. Kandidaten, die Frage 14 und 15 richtig beantworten, erhalten künftig 500.000 Euro statt 500.000 Mark beziehungsweise eine Million Euro statt einer Million Mark.

Für die richtige Beantwortung der ersten Frage zahle RTL ab 2002 nicht mehr 100 Mark, sondern 50 Euro aus, sagte RTL-Sprecher Frank Rendez. Der Grundsatz, die Hälfte des Mark-Betrags in Euro auszuzahlen, setze sich im so genannten Moneytree (Geldbaum) bis zur 13. Frage mit 125.000 Euro statt bislang 250.000 Mark fort.

Mit der Neuerung verhindere RTL, dass die Produktionskosten für die Quizshow stiegen, berichtete "TV-Spielfilm". Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kandidat die letzten beiden Fragen korrekt beantworte, sei relativ gering. Bislang hätten von den rund 330 Kandidaten, die die Sendung besuchten, nur jeweils zwei 500.000 Mark und eine Million Mark gewonnen.

In der von Günther Jauch moderierten Show muss sich ein Kandidat maximal 15 Fragen aus allen Wissensbereichen stellen. "Wer wird Millionär?" wird montags, freitags und samstags ausgestrahlt. Die Sendung kommt nach RTL-Angaben auf einen Marktanteil von fast 30 Prozent aller Fernsehzuschauer.

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