Neue Impulse für Rationalisierung
Arbeitgeber: Abschluss real bei 3,37 Prozent

Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, hat den Pilotabschluss im Südwesten auf real 3,37 % beziffert. Der Arbeitgeber-Chef verwies am Donnerstag in Berlin auf die lange Laufzeit der Vereinbarung bis Ende 2003, die Einkommenserhöhungen in verschiedenen Stufen vorsieht.

dpa/rtr BERLIN. Der IG Metall sei es aber unbedingt darum gegangen, "eine Vier vor dem Komma" zu präsentieren. Kannegiesser bezeichnete die Einigung zugleich als "komplexen Abschluss", der für andere Branchen kein Maßstab sein könnte. Kannegiesser geht davon aus, dass im Südwesten vereinbarte Lohnabschluss auch in allen anderen Regionen übernommen wird.

"Dieser Abschluss ist nach unserem Empfinden für die Masse unserer Betriebe um 0,5 bis 1 Prozentpunkte zu hoch ausgefallen", sagte der Arbeitgeber-Präsident. Damit werde in der Metall- und Elektroindustrie keinesfalls die Schaffung von neuen Stellen gefördert, sondern die Rationalisierung "neue Impulse" erhalten.

IG Metall und Arbeitgeber hatten sich am Mittwochabend in Baden- Württemberg darauf verständigt, die Löhne und Gehälter am 1. Juni dieses Jahres um 4,0 % steigen zu lassen, am 1. Juni 2003 um weitere 3,1 %. Für Mai gibt es eine Einmalzahlung von 120 ?. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 22 Monaten. IG Metall und der Arbeitgeberverband Gesamtmetall wollten am Donnerstag über eine bundesweite Übernahme des Südwest-Abschlusses verhandeln.

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