Neue Infrastruktur funktioniert
Bisher fließender Verkehr bei Olympia

Athen belehrt die Kritiker der infrastrukturellen Neuerungen ein weiteres mal. Zuerst wurden die Sporthallen und Stadien - entgegen den Erwartungen der Skeptiker - rechtzeitig fertig. Und dann blieb bei den Olympischen Spielen das allseits befürchtete Verkehrschaos aus.

HB ATHEN. Die Athleten und die Zuschauer gelangen rasch zu den Wettkampfstätten, die Olympia-Busse bleiben nicht in Staus stecken. "Wir haben selbst nicht damit gerechnet, dass es so glatt laufen würde", freut sich ein Sprecher der Verkehrsbetriebe. Allerdings schlägt die Stunde der Wahrheit erst in der kommenden Woche, wenn viele Athener aus dem Urlaub heimkehren. Die Griechen erinnern jedoch schon jetzt voller Genugtuung an das Chaos, das 1996 bei den Spielen in Atlanta herrschte, oder an die Transportmängel 2000 in Sydney.

"In Atlanta verpassten manche Athleten ihre Wettkämpfe, weil sie zu den falschen Stätten gebracht wurden", schreibt die Athener Zeitung "To Wima". "Wenn bei uns so etwas passieren würde, ginge ein Aufschrei der Empörung um die Welt." Das Verkehrssystem, das als einer der Schwachpunkte der Spiele von Athen gegolten hatte, scheint nun zu einer Trumpfkarte für Olympia 2004 zu werden.

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