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Neue Konfrontationen im Westjordanland

Nach den moslemischen Freitagsgebeten ist es in der Jerusalemer Altstadt zu Konfrontationen zwischen Palästinensern und israelischen Polizisten gekommen.

dpa JERUSALEM. Dutzende junger Palästinenser bewarfen die Polizisten mit Steinen, diese reagierten mit Tränengas und Hartgummi-Stahlgeschossen. Der israelische Rundfunk meldete, dabei seien mindestens vier Palästinenser und ein Polizist verletzt worden. Die Palästinenser hätten versucht, eine israelische Polizeistation zu stürmen.

Etwa 40 000 Palästinenser hatten zuvor am zweiten Freitag des Fastenmonats Ramadan an den Gebeten auf dem Tempelberg in Jerusalems Altstadt teilgenommen. Die Polizei ließ nur palästinensische Bewohner Ost-Jerusalems auf das Plateau.

Bei einem Anschlag bewaffneter Palästinenser im Westjordanland war am Freitagmorgen bei Kiriat Arba eine israelische Siedlerin getötet worden. Zwei weitere Insassen des Fahrzeugs wurden verletzt, als die Palästinenser beim Überholen das Feuer eröffneten. Die Angreifer konnten entkommen. Radikale palästinensische Gruppen hatten Freitag und Samstag zu "Tagen des Zorns" erklärt und zu Protestaktionen gegen Israel aufgerufen.

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