Neue Konjunkturdaten lassen keinen klaren Trend erkennen
Wall Street: Uneinheitlicher Marktauftakt erwartet

Die vor Handelsbeginn veröffentlichten Konjunkturdaten lassen keinen eindeutigen Trend für die US-Wirtschaft erkennen.

dpa-afx NEW YORK. Ohne einheitliche Vorgaben wird der Handel an der New Yorker Börse am Donnerstag erwartet. Der wegweisende S&P-Future notierte zuletzt 1,7 Punkte leichter, während der Nasdaq -Future 14,50 Punkte einbüßte. Die vor Handelsbeginn veröffentlichten Konjunkturdaten bieten auch keine eindeutige Orientierung. Unterdessen legen zahlreiche weitere Unternehmen ihre aktuellen Geschäftszahlen vor.

Am Mittwoch hatten die Märkte den Handel uneinheitlich beendet. Während der Standardwerte-Index Dow Jones nach anfänglichen Gewinnen ins Minus abrutschte und bis Handelsschluss 0,64% auf 10 584,34 Punkte verlor, verzeichnete der marktbreitere S&P-500-Index einen Zuwachs von 0,21% auf 1 329,48 Punkte. Der alle Werte der Computerbörse Nasdaq umfassende Composite-Index gab einen Großteil seiner frühen Gewinne wieder ab, stieg aber letztlich um 2,45% auf 2 682,77 Zähler.

Die Konjunkturdaten, die vor Handelsbeginn veröffentlicht wurden, zeigten keinen klaren Trend. Die Zahl der Hausbeginne stieg im Dezember unerwartet um 0,3% auf saisonal bereinigte 1,575 Mill. Einheiten. Die Experten hatten einen Rückgang dieses Wertes um 4% auf 1,5 Mill. Einheiten erwartet.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung fiel in der Woche zum 13. Januar ebenfalls unerwartet um 37 000 auf bereinigt 306 000. Experten hatten hier einen Anstieg um 12 000 auf 357 000 erwartet.

Unterdessen legten weitere US-Unternehmen ihre aktuellen Quartalszahlen vor. Vorbörslich profitierten IBM von den Zahlen vom Mittwoch abend: Dort hatte das Unternehmen für das vierte Quartal 2000 einen Gewinn von 1,48 $ pro Aktie nach 1,12 $ in der entsprechenden Vorjahresperiode präsentiert. Die Konsensusschätzung der durch First Call befragten Wall-Street-Analysten war lediglich von einem Gewinn von 1,46 $ ausgegangen. Außerbörslich gewannen IBM daraufhin 5,5% auf 102 $.

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