Neue Limousine kommt 2003
BMW will jährlich 1 000 Rolls-Royce verkaufen

ap PARIS. Nach der Markteinführung des Minis im nächsten Jahr wird BMW 2003 mit einer von Grund auf neuen Rolls-Royce-Limousine seine Produktpalette nach oben abrunden. Ziel sei der Verkauf von jährlich bis zu 1 000 Fahrzeugen in dem rund 5 000 Einheiten umfassenden "High-End-Segment", sagte der Leiter des Rolls-Royce-Projekts bei BMW, Karl-Heinz Kalbfell, heute auf dem Pariser Autosalon. In drei Jahren übernimmt der Münchner Autobauer von VW die volle Markenverantwortung an dem Traditionsunternehmen.

Die neue Limousine, von der es bereits erste Prototypen gebe, solle wie alle Rolls-Royce ein "Gefühl der Erhabenheit" vermitteln und kein "Fahrerauto" wie die BMW werden, erklärte Kalbfell. Ziel des Entwicklungsteams im südenglischen Chichester sei es, das besondere Profil der Nobelmarke herauszuarbeiten und dabei Tradition und Moderne zu verbinden. "Denn nur mit Nostalgie ist das Geschäft nicht zu machen."

BMW werde nicht noch einmal den Fehler wie bei Rover begehen und strikt auf die firmenspezifischen Qualitätsstandards achten, betonte der Manager. Dabei bleibe Rolls-Royce eine eigenständige Marke. In der neuen Limousine würden "vielleicht mit Ausnahme von ein paar Schrauben" auch keine BMW-Teile verbaut. Bei Preisen von 300 000 DM aufwärts sei zudem eine klare Abgrenzung zu den Spitzenprodukten von BMW gewährleistet. Neben dem neuen Modell soll auch die bestehende Produktpalette weiter vermarktet werden.



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