Neue Möglichkeit für Datenaustausch
Intel-Manager prognostiziert PC-Wachstum durch P2P-Technologie

Intel Corp, Santa Clara, erwartet vom so genannten Peer-to-Peer-Computing (P2P) Wachstumsschübe für die Software- und PC-Industrie. Beim P2P-Verfahren können Nutzer, die über die gleiche Netzwerk-Software verfügen, miteinander in Verbindung treten und über das Internet gegenseitig Daten von der jeweiligen Festplatte austauschen.

vwd SAN FRANCISCO. Wie der Online-Fachinformationsdienst CNET Network, San Francisco, am Donnerstag berichtet, wird der PC-Markt nach Aussage von Pat Gelsinger, Chief Technology Officer bei Intel, indirekt von dieser boomenden Internet-Anwendung profitieren. Vor allem Unternehmen dürften künftig verstärkt PC nachfragen.

Den Grund für die prognostizierte steigende Nachfrage sieht Gelsinger darin, dass Unternehmen dank des unkomplizierten Datenaustausches über P2P keine kostspieligen PC-Netzwerke mehr benötigen. "Wir haben nun eine Alternative für teure Super-Computer", sagte Gelsinger. Unternehmen würden stattdessen leistungsstarke Desktop-PC und Notebooks kaufen. Zudem könnten P2P-Anwendungen die so genannten Plug-and-Play-Systeme verbessern, die Geräte und Softwareanwendungen in PC und Netzwerke einbinden und betriebsbereit machen. Für diese P2P-Anwendungen müsse die Industrie allerdings noch technische Standards vereinbaren.

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