Neue Offensive
Soldaten in Nepal töten über 90 Rebellen

Nepalesische Soldaten haben am Donnerstag mehr als 90 kommunistische Rebellen bei mehreren Zusammenstößen getötet. Sie setzten bei ihrer Offensive gegen die maoistischen Guerillas auch Hubschrauber ein, berichteten Zeitungen in Kathmandu am Freitag.

dpa KATHMANDU. Mindestens 70 Untergrundkämpfer starben allein bei einer Militäroperation an einer Bergstraße im Bezirk Sallyan, etwa 370 Kilometer westlich der Hauptstadt. Weitere 22 Maoisten seien bei Gefechten in den westlichen Bezirken Kalikot und Surkhet getötet worden.

Die Armee startete ihre Offensive Anfang der Woche, nachdem König Gyanendra den Ausnahmezustand verhängt hatte. Vor einer Woche hatten die Maoisten eine viermonatige Waffenruhe mit einer Angriffswelle auf Polizeiposten beendet. Bei den folgenden schwersten Kämpfen seit fünf Jahren starben über 250 Menschen. Die Maoisten wollen die Monarchie des Himalaya-Staates abschaffen, die seit einem Palast-Massaker angeschlagen ist. Im Juni erschoss ein Kronprinz bei einem Essen den König und acht enge Verwandte. Warum er das tat, ist unklar. Angeblich war er im Drogenrausch.

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