Neue Projekte werden "eingefroren"
CinemaxX will Standorte überprüfen

Der im zweiten Halbjahr 2000 in die Verlustzone geratene Kinobetreiber CinemaxX AG wird im Rahmen des angekündigten "radikalen Kostensenkungs- und Ertragsoptimierungsprogramms" auch Standorte von bereits betriebenen oder geplanten Multiplexkinos überprüfen.

ddp BERLIN. Das gelte für Betriebe im In- und Ausland, sagte CinemaxX-Sprecherin Bettina Näpelt am Freitag. Bereits im Bau befindliche Multiplexe, darunter drei in Deutschland, gingen aber 2001 wie geplant in Betrieb gehen. Neue Vorhaben würden hingegen zunächst "eingefroren". Die Expansion im Inland sei abgeschlossen.

Schließungen von Multiplex-Kinos schloß die Sprecherin aus. Die personelle Austattung der vor allem mit studentischen Hilfskräften arbeitenden Häuser würde jedoch überprüft. Traditionelle Häuser, die schon länger nicht mehr profitabel seien und deren Mietverträge ausliefen, stünden gegebenenfalls zur Disposition. Auf eine Zielmarke zur Umsetzung der Maßnahmen wollte sich Näpelt nicht festlegen. Im ersten Quartal 2001 müsse aber viel geschehen, auch wenn daraus noch keine sofortige Ergebnisverbesserung resultieren werde.

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