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Neue Richtlinien für die Vergabe gewerblicher Förderkredite

Die KfW führt zum 1. 4. 2005 in den gewerblichen Förderprogrammen ...

Die KfW führt zum 1. 4. 2005 in den gewerblichen Förderprogrammen risikogerechte Zinsen ein und ermöglicht damit eine individuelle Zinsgestaltung bei diesen Krediten. Jeder Unternehmer wird zukünftig mit den Risikokosten belastet, die er auch verursacht. Bislang setzt die KfW für ihre Förderkredite einen einheitlichen Zinssatz an. Dieser deckt schon bei mittleren Bonitäten der Kreditnehmer die Risikokosten der Kreditvergabe nicht ab. Da die Kreditinstitute bei der Weiterleitung von KfW-Fördermitteln in der Regel die Kreditrisiken tragen, hat dies zu einem seit Jahren rückgängigen Fördervolumen geführt. Von der Einführung risikogerechter Zinssätze verspricht man sich nun eine nachhaltige Trendumkehr des Fördergeschäfts zugunsten des Mittelstands.
Durch das risikogerechte Zinssystem werden laut Pressemitteilung der KfW wieder mehr Unternehmen Zugang zu Förderkrediten erhalten. Denn auch für schwächere Unternehmen, denen der Zugang zu Förderkrediten heute häufig versperrt ist, steigen die Chancen auf eine günstige KfW-Finanzierung. Zudem setze das risikogerechte Zinssystem Anreize für Mittelständler, ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zu verbessern. Belohnt würde der, der gute wirtschaftliche Verhältnisse vorweisen kann (Pressemitteilung der KfW vom 14. 12. 2004).

Quelle: DER BETRIEB, 15.12.2004

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