Neue Runde
Microsoft-Richterin setzt Treffen für 21. September fest

Die Konfliktparteien im Kartellverfahren gegen den US-Softwarekonzern Microsoft sollen nach Willen der zuständigen Bezirksrichterin Colleen Kollar-Kotelly bis zum 14. September ihre Berichte über die noch zu klärenden Fragen einreichen.

Reuters WASHINGTON. Eine Woche später, am 21. September, sollten das US-Justizministerium und Microsoft dann vor Gericht zusammentreffen, um Lösungsvorschläge zu präsentieren, teilte das Bezirksgericht am Mittwoch weiter mit. Dabei solle geklärt werden, ob weitere Beweise erbracht werden müssen, außerdem sollten Vorschläge zur weiteren Terminplanung gemacht werden.

Bezirksrichterin Kollar-Kotelly hat die Aufgabe, in den Anhörungen Sanktionen gegen Microsoft festzulegen, die den Missbrauch des Monopols bei PC-Betriebssystemen verhindern sollen. Sie muss auch entscheiden, ob Microsoft durch die enge Verknüpfung des Betriebssystems Windows mit dem Internet-Browser Explorer Wettbewerbsgesetze verletzt hat. Kartellexperten hatten die Vermutung geäußert, Microsoft wolle durch ihre Anträge auf Aufschub des Verfahrens beim Berufungsgericht und auf Übertragung des Falls an den Obersten Gerichtshof die Strafmaßnahmen bis nach der Einführung ihres neuen Betriebssystems Windows XP im Oktober hinauszögern. Das Berufungsgericht hatte jedoch beide Anträge abgelehnt und den Fall zügig an das zuständige Bezirksgericht zurückverwiesen.

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