Neue Service-Einheit
Siemens baut Problemsparten weiter um

Der Siemens-Konzern treibt den Umbau seiner derzeitigen Problemsparten weiter voran. Die Service- und Montage- Aktivitäten der Netzwerksparte ICN und der Industriellen Dienstleistungen (I&S) werden in einer neuen Einheit mit 6500 Mitarbeitern gebündelt.

HB/dpa MÜNCHEN. Eine entsprechende Vereinbarung sei von Firmenleitung und Gesamtbetriebsrat getroffen worden, sagte Personal- Vorstand Peter Pribilla am Montag in München. "Dieser Erfolg ist ein wichtiger Beitrag zur Restrukturierung der Bereiche ICN und I&S". Die Einigung hat unter anderem zur Folge, dass die Mitarbeiter nicht mehr nach Metall-Tarifvertrag bezahlt werden müssen.

Die beiden Bereiche hatten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001/02 (30. September) Verluste in dreistelliger Millionenhöhe verbucht. Die Dienstleistungssparten der beiden Bereiche seien in der bestehenden Form nicht mehr wettbewerbsfähig gewesen, hieß es nun. In der neuen Einheit, die Anfang 2003 an den Start geht, hätten sie nun eine reelle Chance.

Die Umstrukturierung hat unter anderem zur Folge, dass die betroffenen Mitarbeiter einen Service-Tarifvertrag erhalten. Dieser beinhalte unter anderem flexible Arbeitszeitregelungen und erfolgsabhängige Einkommensbestandteile. Mit der Neuordnung ist kein neuer Stellenabbau verbunden. Vielmehr verbleiben auf diesem Weg bei I&S Teile im Konzern, die eigentlich ausgegliedert werden sollten. Die neue Service-Einheit wird zwar eine rechtlich selbstständige Einheit, die Mitarbeiter und das Geschäft werden aber weiterhin jeweils den beiden Bereichen zugeordnet.

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