Neue Shops im Ausland
Falke bleibt bei Socken-Preisen standhaft

Trotz des Preisdumpings bei Socken wird sich die Falke-Gruppe auch in Zukunft bei ihren Produkten nicht auf Niedrig-Preise einlassen.

ddp/vwd DÜSSELDORF. Falke werde seine Ausrichtung als internationale Marke für hochwertige Produkte und gehobene Käuferschichten fortsetzen, teilte die Geschäftsführung des Schmallenberger Traditionsherstellers von Herren- und Damenstrümpfen sowie Herren-Oberbekleidung am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Der durchschnittliche Verkaufspreis für ein Paar Socken von inzwischen nur noch vier Mark sei für Falke kein Markt, berichteten die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Franz-Peter und Paul Falke. Vielmehr sei der Umsatz mit Herrenstrümpfen in der Preisklasse ab 20 DM überdurchschnittlich gewachsen. Auch das Geschäft mit Damenstrümpfen zum Preis ab 16 DM habe sich "außerordentlich positiv" entwickelt.

Internationales Vertriebsnetz ausgebaut

Mit neuen Shops hat Falke in Europa sein internationales Vertriebsnetz im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Drei neue so genannte Shop-in-Shops - also eine Falke-Markeninsel in einem Kaufhaus - kamen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden hinzu. Damit betreibt Falke im Ausland 13 solcher Shop-Inseln. Im Inland stieg ihre Zahl um neun auf 46. Als langfristiges Ziel nannten die beiden Gesellschafter insgesamt 100.

Hinzu kommen derzeit sieben in Eigenregie betriebene "Flagship-Stores" - davon vier in Deutschland, in denen Falke nur eigene Produkte anbietet. Ziel sei es, künftig in allen großen europäischen Metropolen mit solchen Stores vertreten zu sein, sagten die beiden Falke-Brüder. Den Exportanteil baute die Gruppe, die ihre Produkte in rund 40 Länder ausführt, im Vorjahr auf 28 (1999: 24) % aus.

Für das laufende Jahr strebt die Falke-Gruppe ein Umsatzplus von 5 % an, nachdem im Vorjahr ein Zuwachs von 2,8 % auf 444 Mill. DM erwirtschaftet worden war. Wichtigster Umsatzträger waren wiederum mit einem Anteil von rund zwei Dritteln die Strümpfe. Die Zahl der Mitarbeiter ging um 6,3 % auf 3 200 zurück, davon waren 1 856 im Inland beschäftigt. "Unser Ziel ist es, unsere Position als Marktführer bei Strickstrümpfen im Textilfachhandel europaweit auszubauen. Das gleiche gilt für unser Sportstrumpfsortiment", sagten die Gesellschafter.

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