Neue Stellenstreichungen
Mitarbeiter bei Siemens bangen um ihre Jobs

Unruhe herrscht unter den Mitarbeitern der Siemens AG. Gewerkschaft und Betriebsrat fürchten, dass der Münchener Technologiekonzern nochmals Tausende Beschäftigte entlassen wird.

jojo MÜNCHEN. "In den geplanten Abbaumaßnahmen und Ausgliederungen von rund 12 000 Arbeitsplätzen in Deutschland sehen wir keine nachhaltige Strategie und Perspektive für die Geschäftsfelder und die Beschäftigten", betonte gestern Bertin Eichler, Hauptkassierer der IG Metall und Aufsichtsrat von Siemens. In diesem und im vergangenen Jahr hat der Konzern bereits angekündigt, rund 30 000 seiner weltweit etwa 480 000 Stellen zu streichen. Der Druck der Beschäftigten kommt für die Siemens-Spitze zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Siemens-Chef Heinrich von Pierer wird heute die Zahlen des vergangenen Quartals vorlegen. Analysten gehen davon aus, dass der Betriebsgewinn im Vergleich zum Vorquartal deutlich gesunken ist. Siemens leidet insbesondere unter dem schwachen Telekommunikations-Markt. Die defizitäre Netzwerksparte gehört auch zu den Bereichen, in denen Tausende Mitarbeiter gehen müssen. Gewerkschaft und Arbeitnehmervertreter klagen darüber hinaus vor allem über Kürzungen im Bereich Gebäudetechnik und bei Siemens Business Services. Quelle: Handelsblatt

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