Neue Strategie bis zum Sommer
Eon setzt auf Integration

Der Energiekonzern Eon setzt nach einer Phase rasanten Wachstums durch Zukäufe nun auf die Integration der neuen Gesellschaften.

Reuters DÜSSELDORF. "Vorrangige Aufgabe ist es, die erworbenen Unternehmen optimal in den Konzern zu integrieren und Wege zu weiterem wertschaffenden Wachstum aufzuzeigen", erklärte der neue Vorstandschef Wulf Bernotat in einer am Dienstag in Düsseldorf verbreiteten Pressemitteilung. Bis zum Sommer will Eon eine neue Organisation erarbeiten, mit der unter anderem Synergien zwischen dem Strom- und dem Gasgeschäft sinnvoll genutzt werden können. Außerdem soll das Verhältnis zwischen der Muttergesellschaft Eon AG und ihren Töchtern überprüft werden.

Eon hatte zuletzt im Januar nach monatelangem Rechtsstreit die umstrittene Übernahme des Essener Gasgroßhändlers Ruhrgas im Volumen von gut zehn Mrd. ? vollzogen. Zu den größeren Akquisitionen davor zählt die ebenfalls milliardenschwere Übernahme des britischen Versorgers Powergen, mit dessen amerikanischer Tochter LG&E den Düsseldorfern auch der Einstieg in den US-Markt gelungen war.

Nach einer ebenfalls teuren Einkaufstour hat sich auch Eons größter deutscher Konkurrent RWE die Integration und Konsolidierung seiner neuen Gesellschaften zum Ziel gesetzt. Unter seinem neuen Vorstandsvorsitzenden Harry Roels soll ein entsprechendes Konzept ebenfalls im Sommer fertig sein.

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