Neue Struktur
Scharping will weniger Truppen auf dem Balkan

Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping will die deutschen Friedenstruppen auf dem Balkan verringern.

dpa PRISTINA. Die Führungsstäbe und Hauptquartiere könnten verkleinert und in den Versorgungseinheiten Gerät und Personal reduziert werden, sagte Scharping der deutschen Truppenzeitschrift "Maz&More" (Prizren). "Möglicherweise kann man speziell im Kosovo die Verantwortungsbereiche neu strukturieren und somit ebenfalls Kräfte einsparen", sagte Scharping weiter.

Bei der Verbesserung der Sicherheitslage im Kosovo gebe es Fortschritte, bilanzierte Scharping. "Die Soldaten leisten dazu einen unverzichtbaren Beitrag, und zwar mehr, als sie müssten. Damit gleichen sie Mängel aus, die auf der zivilen Seite der Entwicklung nach wie vor bestehen", erklärte der Minister.

In Mazedonien sind rund 600, im Kosovo 4 700 und in Bosnien- Herzegowina 1 700 deutsche Soldaten auf Posten. Die Aufgaben sind aber unterschiedlich. Während die Truppe in Mazedonien nur für den Schutz internationaler Beobachter zuständig ist, muss sie im Kosovo für Sicherheit sorgen und die Grenze überwachen.

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