Neue Struktur verspricht Kostensenkungen
Union-Fonds-Holding setzt auf Schwellenbörsen

Die genossenschaftliche Union-Fonds-Holding AG rechnet durch den Zusammenschluss der bisherigen vier Kapitalanlagegesellschaften mit großen Synergieeffekten.

ina FRANKFURT/M. Manfred Mathes, Vorsitzender des Vorstands, sprach auf der ersten Jahrespressekonferenz der erweiterten Union- Investment-Gruppe außerdem von einem "Auftakt nach Maß" für das Geschäft im laufenden Jahr. Nach Meinung von Vorstandsmitglied Rüdiger Ginsberg ist das Schlimmste an den weltweiten Aktienbörsen überstanden.

Der Zusammenschluss von Union Investment (Wertpapier-Publikumsfonds, jetzt Union Investment Privatfonds GmbH), Devif (Spezialfonds, jetzt Union Investment Institutional GmbH), Difa (offene Immobilienfonds) und Defo (Immobilien-Spezialfonds) soll laut Mathes bis zum Jahr 2004 Synergieeffekte von 60 Mill. ? erzielen, ab dem Folgejahr jährlich 30 Mill. ? Mathes dazu: "Der Markt fordert Größe. So liegen Fusionen nach wie vor im Trend." Die neue Gruppe verwalte rund 100 Mrd. ?

Im Publikumsfondsgeschäft hat die Union das verwaltete Vermögen per Ende 2001 auf 69,8 Mrd. ? gesteigert und ihren Marktanteil auf 16,7 % erhöht. Damit ist sie Nummer drei in Deutschland. In nächster Zeit werde die Union drei neue Fonds mit den Schwerpunkten Wandelanleihen und Emerging-Markets-Bonds starten und einen Garantiefonds auflegen, kündigte Mathes an.

Ginsberg ist optimistisch für Aktien: "Die Aussichten für die nächsten zwölf Monate sind gut - auf jeden Fall besser als die Stimmung." In den nächsten drei bis sechs Monaten seien die Börsen aber noch anfällig. Er ziehe Europa gegenüber USA vor; ebenfalls aussichtsreich seien die Schwellenbörsen und die Neuen Märkte. Zu den Anleihemärkten: "Das Zinstief dürften wir gesehen haben; mit nachhaltig steigenden Zinsen rechnen wir nicht." Die besten Ertragschancen böten Unternehmensanleihen und Bonds aus Schwellenländern.

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