Neue Telefonmodelle vorgestellt
Nokia schließt die eigenen Reihen

Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia hat fünf neue Mobiltelefone vorgestellt. Insgesamt sei im laufenden Jahr die Einführung von rund 35 Produkten geplant, teilte das Unternehmen am Montag weiter mit. Mit der Modelloffensive und Preissenkungen will Nokia seine weiterhin dominierende Stellung gegenüber den Konkurrenten im hart umkämpften Markt wieder ausbauen.

HB SINGAPUR/HELSINKI. Unter den neuen Modellen sind estmals Mobiltelefone im Klapp-Design und das nach Firmenangaben weltweit kleinste Handy für die neue Mobilfunktechnik UMTS. Die in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommenden Modelle decken alle Preissegmente ab. "Wir haben unser Produkt-Portfolio in den wichtigsten Segmenten geschärft, indem wir neue Mobiltelefone im mittleren Preissegment eingeführt und unser Angebot durch weitere aufklappbare Mobiltelefone ergänzt haben", sagte Unternehmenschef Ollila.

Nokia hatte sich lange Zeit gegen die Entwicklung von Klappen-Handys gewandt, die sich steigender Beliebtheit bei den Nutzern erfreuen und vor allem von den asiatischen Herstellern produziert werden. Samsung und andere asiatischen Produzenten wie der ebenfalls koreanische Hersteller LG Electronics drängen verstärkt auf den europäischen Markt, den Nokia lange Zeit dominierte.

Als "Prunkstück" der neuen Mobiltelefone präsentierten die Finnen das 6330, ein UMTS-fähiges Triband-Handy mit eingebauter Kamera sowie einer Auflösung von 1,23 Millionen Pixeln. Das 6630 basiert wie das neue GSM-Gerät 6260 auf dem Smartphone-Betriebssystem Symbian mit der Series 60 Benutzeroberfläche. Im mittleren Preissegment wurde mit dem Nokia 6170 ein neues aufklappbares Mobiltelefon mit Digitalkamera vorgestellt. In der Einstiegskatagorie bietet Nokia nun zudem mit dem 2650 und dem 2600 zwei Farbdisplay-Handys an - eines davon ebenfalls als Klappgerät.

Analysten werteten dies als Versuch, zu den Modellen der Konkurrenz aufzuschließen und Lücken im eigenen Produktangebot zu schließen. Angesichts gesunkener Marktanteile könnte der Zug für Nokia bereits abgefahren sein, wie es bei den Branchenbeobachtern hieß. Insgesamt will Nokia im laufenden Jahr rund 35 Produkte einführen. Analysten hatten jüngst bei dem Branchenprimus im Vergleich zu den Konkurrenten fehlende neue Modelle bemängelt.

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