Neue Übernahmen wohl erst Ende 2004: Schuldenabbau hat derzeit für Arcelor Priorität

Neue Übernahmen wohl erst Ende 2004
Schuldenabbau hat derzeit für Arcelor Priorität

Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor will sich mit einem drastischen Schuldenabbau in den kommenden eineinhalb Jahren reif für weitere Übernahmen machen.

Reuters PARIS. Das Unternehmen werde erst ab Ende 2004 über neue Zukäufe nachdenken, sagte Arcelor-Chef Guy Dolle in einem Interview mit der französischen Zeitung "La Tribune" (Montagausgabe). Vorher habe der Schuldenabbau Priorität. So wolle Arcelor seine Verbindlichkeiten von derzeit rund 6,4 Milliarden Euro in den beiden nächsten Jahren um 50 Prozent reduzieren.

Der Konzern war 2001 aus der Fusion der französischen Stahlgruppe Usinor, der spanischen Aceralia und der luxemburgischen Arbed entstanden. "Einer unserer Erfolge 2002 war der Schuldenabbau um mehr als 500 Millionen Euro", sagte Dolle. "Wir werden dieses Ziel für weitere 18 Monate verfolgen, um ein Niveau zu erreichen, das es uns erlauben wird, dank des Cash-Flow, über Akquisitionsmöglichkeiten nachzudenken. Aber nicht vor Ende 2004." Er schloss dabei Übernahmen in China nicht aus. Interessiert sei das Unternehmen auch an einem Einstieg in den polnischen Markt.

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