Neue Umfrage
Dax-Sentiment: Hat der Index noch Potenzial?

Der Dax hat seit seinem Jahrestief im März mehr als 850 Punkte zugelegt. Bleibt der Leitindex trotzdem auf Erholungskurs oder ist die Zeit langsam reif, Gewinne mitzunehmen? Eine Antwort kann Ihnen das Dax-Sentiment geben, eine Umfrage auf Handelsblatt.com in Zusammenarbeit mit der Postbank.

DÜSSELDORF. Das Fazit des Sentiment-Experten Thomas Theuerzeit am vergangenen Montag lautete: "Der Dax ist in ein herbes Widerstandsbündel, resultierend aus diversen Hochpunkten im Februar dieses Jahres eingetaucht. Formaltechnisch ist als nächstes Ziel die 7 200 bis 7 250 Punktemarke zu erwarten. Die Wahrscheinlichkeit einer Gegenbewegung jedoch ist deutlich gestiegen."

Mit dieser Einschätzung scheint Theuerzeit richtig zu liegen. Nachdem der Dax bereits vergangenen Freitag die 7 000er-Marke zurückerobert hat, ist die Aufwärtsbewegung ins Stocken geraten. Nur kurz notierte das Börsenbarometer am Mittwoch über der Marke von 7100 Zählern, bevor Gewinnmitnahmen auf breiter Front einsetzen.

Damit wurde auch diese Woche erneut das Ziel des Dax-Sentiments von Handelsblatt.com erreicht, Anlegern Anhaltspunkte dafür zu liefern, wie sich der Dax kurzfristig weiterentwickeln könnte.

Doch wie geht es jetzt weiter? Setzt der Dax seinen Aufstieg fort, oder peilt er wieder tiefere Regionen an? Machen Sie mit beim neuen Dax-Sentiment und profitieren Sie von der Auswertung der Umfrageergebnisse durch den Sentiment-Experten Thomas Theuerzeit.

» Machen Sie diesmal mit! Hier geht es zur aktuellen Umfrage

Die Umfrage startet jeden Donnerstag um 16 Uhr und endet am Sonntag um 18 Uhr - anschließend können Leser sofort die Ergebnisse sehen. Die Auswertung steht Montagmittags auf Handelsblatt.com zur Verfügung. Einfacher haben es Leser, die sich für eine kostenlose Erinnerungsmail eintragen. Sie erhalten automatisch eine Mail mit der Bitte, an der Umfrage teilnehmen, und eine, wann die Experten-Auswertung im Laufe des Montags auf Handelsblatt.com zu lesen ist. Auszüge der Auswertung können Anleger dann auch in den Marktberichten auf der Handelsblatt-Website lesen.

» Informationsvorsprung nutzen: Bestellen Sie die kostenlose Erinnerungsmail!

Was kann man von Sentimentanalysen lernen? Anleger kennen die alte Börsenweisheit: „Buy on bad news“ und „Sell on good news“. Was übersetzt heißen soll: Ist die Stimmung gut, sollte man Aktien verkaufen, ist hingegen die Stimmung schlecht, sollte man sie eher kaufen. Eben ganz im Sinne der gegensätzlichen Meinung („Contrarian-Theory“). Diese Theorie geht davon aus, dass die allgemeine Meinungsbildung über Markttendenzen falsch ist.

Grundidee ist, dass in einer euphorischen Börsenstimmung die meisten Anleger bereits investiert sind und so nur noch wenig Liquidität für weitere Kurssteigerungen vorhanden ist. Bei einer schlechten Börsenstimmung hingegen halten viele Anleger Bargeld, das zu steigenden Kursen führt, sobald es wieder investiert wird.

„Doch so einfach ist es leider nicht immer“ sagt Theuerzeit. Klassische Stimmungsindikatoren sind oftmals verzerrt und liefern daher nur begrenzt eine sinnvolle Indikation. Es gilt, diese Verzerrungen herauszufiltern um ein mögliches „realitätsnahes Stimmungsbild“ zu erhalten.

Hier helfen beispielsweise zusätzliche Informationen wie, von welchen Themen werden Anleger derzeit geleitet - sind sie aktuell im Markt investiert und welchen Zeithorizont bevorzugen sie? „Diese werden diese Erkenntnisse im Sinne der verhaltensorientierten Kapitalmarktanalyse („Behavioral Finance“) erforscht und liefern eine weitere Hilfestellung, um die Märkte transparenter zu machen“, sagt Theuerzeit.

Georgios Kokologiannis ist Redakteur im Finanzteam des Handelsblatts, mit Sitz in Frankfurt am Main. Er studierte Betriebswirtschaftslehre in Düsseldorf mit Schwerpunkt auf Controlling und Marketingmanagement. Bereits während seiner Studienzeit wirkte der Diplom-Kaufmann erstmals an der Entwicklung des Handelsblatt-Onlineangebots mit. Seinen journalistischen Feinschliff erhielt der Kapitalmarktexperte an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Mit Geldanlage-Themen beschäftigt sich der Derivatespezialist für das Handelsblatt seit mehr als 17 Jahren. Dabei wurde er mit dem DDV-Preis für Wirtschaftsjournalisten ausgezeichnet und hat zuletzt vier Jahre lang das Musterportfolio der Redaktion verantwortet.
Georgios Kokologiannis
Handelsblatt / Finanzredakteur
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%