Neue Vereinbarungen mit Ericsson, Nokia und Nortel
mmO2 tritt auf die Kostenbremse

Der Londoner mmO2-Konzern, zu dem auch das in O2 umgetaufte deutsche Mobilfunkunternehmen Viag Interkom gehört, wird seine Kapitalausgaben in den nächsten fünf Jahren um 600 Millionen Euro zurückfahren. Dies erlaubten neue Vereinbarungen mit den Netzzulieferern, teilte der Mobilfunkanbieter des britischen Telekomkonzerns BT Group am Dienstag mit.

vwd LONDON. Eine Vereinbarung sehe die Übertragung des gesamten niederländischen Netzes auf die Telefon AB LM Ericsson, Stockholm, vor. Auch mit der Nortel Networks Inc, Brampton, und der Nokia Oy, Helsinki, seien die Verträge neu gestaltet worden. Danach treten die beiden Gesellschaften beim Ausbau der Netze in Deutschland und Großbritannien in Teilkonkurrenz.

Bisher war vereinbart, dass Nortel das britische und Nokia das deutsche Netz aufbaut. Die neue Vereinbarung sehe vor, dass es für beide Länder ein gemeinsames Netz gebe. Nortel werde die Technik für ein Netz mit dem Standard 2,5G aufbauen und wenigstens 30 Prozent der Ausrüstung für das Netz mit dem Standard 3G (UMTS). Nokia werde wenigstens 30 Prozent der 3G-Ausrüstung stellen sowie das gegenwärtige Netz weiter ausrüsten. Für die verbleibenden 40 Prozent der 3G-Netze träten beide Gesellschaften in Konkurrenz, teilte mm02 weiter mit.

mmO2 nannte die Gesamtsumme der Verträge nicht, äußerte sich jedoch dahingehend, dass sie 22 Prozent der geplanten Kapitalaufwendungen in den nächsten fünf Jahren reduzieren werden. Es werde nach weiteren Sparmöglichkeiten gesucht, hieß es weiter.

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