Neue Verhandlungen im Laufe des Tages
Lastwagenfahrer weiten Blockaden in Brüssel aus

"Wenn Sie sich in Brüssel bewegen wollen, vergessen Sie das Auto", warnte der Rundfunk.

dpa BRÜSSEL. Belgische Lastwagenfahrer haben am Dienstag ihre Blockaden in Brüssel ausgeweitet. Sie versperrten auf dem Innenstadtring mehrere strategische Punkte, berichtete der belgische Rundfunk. "Wenn Sie sich in Brüssel bewegen wollen, vergessen Sie das Auto", warnte der Rundfunk.

Zwischenfälle wurden nicht bekannt. Die Proteste hatten am Sonntag mit einer Demonstration in Brüssel begonnen.

Im Laufe des Tages soll es neue Verhandlungen zwischen Transportministerin Isabelle Durant (Grüne) und den Fuhrunternehmern geben. Die Ministerin erwartet eine Abmachung bis zum Ende der Woche. Die Regierung wolle sich aber nicht erpressen lassen, sagte sie nach Rundfunkangaben. Eine erste Verhandlungsrunde war am Montag in Brüssel Ergebnis los beendet worden.

Auch die Blockaden im Land wurden fortgesetzt. Betroffen ist unter anderem den Ölhafen Wandre in der Lütticher Region, von dem laut Rundfunk auch nach Deutschland und Luxemburg geliefert wird.

Die meisten Blockierer dort gehören der UPTR (Union Professionelle du Transport par Route) an, deren Vertreter die Verhandlungen mit der Ministerin am Montag nach etwa einer Stunde verlassen hatte. Die UPTR vereinigt vor allem kleine Transportunternehmer aus dem Französisch sprachigen Landesteil Belgiens.

In Brüssel blockierten Lkw weiterhin die breite Durchgangsstraße vor dem Amtssitz der Ministerin Durant. Die belgische Gendarmerie kontrollierte eine "neutrale Zone" im Parlamentsviertel. dpa cb xx gp

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