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Neue Vorwürfe von Aktionären gegen Amazon.com

Gegen den Interneteinzelhändler Amazon.com sind im Rahmen einer Aktionärsklage neue Vorwürfe erhoben worden. Dies berichtet das "Wall Street Journal" auf seiner Internetseite.

vwd SEATTLE. Am 5. Oktober hatten Aktionäre bereits Klage gegen das Unternehmen eingereicht. Darin warfen sie dem Onlinehändler vor, er habe Investoren getäuscht als er Werbeabkommen mit Internetunternehmen über mehrere hundert Mio USD bekannt gab, ohne dabei zu erwähnen, dass die Verträge nicht durch Barzahlungen sondern durch Zahlung von Aktienpaketen beglichen werden sollten. Die neue Klageschrift fasst diese Vorwürfe zusammen und erhebt weitere Anschuldigungen.

So soll Amazon.com Zahlungen von Lieferungen absichtlich und ungewöhnlich lange zurückgehalten haben, um ihre liquiden Mittel höher erscheinen zu lassen. Den Zulieferer soll gedroht worden sein, die Geschäftsbeziehungen einzustellen, wenn sie nicht zugestimmt hätten. Zudem soll das Unternehmen seine Mitarbeiter am Ende von Berichtsquartalen angewiesen haben, Waren aus dem Lager als "Rücksendung an den Lieferant" zu deklarieren, obwohl die Lieferverträge dies nicht zugelassen hätten. Dann soll Amazon.com diese Waren als "zurückgegeben" verbucht haben, um so den Lagerbestand und die Verbindlichkeiten zu verbessern. Amazon-Sprecher Bill Curry bezeichnete die Vorwürfe als gegenstandslos.

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