Neuemission
Independent Research: LS Telcom nicht zeichnen

Die Empfehlung von Independent Research für den neuen Börsenkandidaten LS Telcom lautet "nicht zeichnen". LS Telcom sei zwar ein gutes mittelständisches Unternehmen, aber es werde sich vermutlich nicht besser entwickeln als der Neue Markt, erklärt Analyst Norbert Kretlow.

vwd FRANKFURT. Sollten anhand der Graumarktkurse Zeichnungsgewinne zu erwarten sein, könnten risikobereite Anleger den Titel spekulativ zeichnen und Gewinne mitnehmen.



Nach Ansicht Kretlows ist LS Telcom mit der Software für Funknetzplanung in einem interessanten Markt positioniert, der im Gegensatz zu den Mobilfunkdienste nicht unter Margendruck steht. Das Unternehmen sei ein Nischenanbieter mit realistischen Wachstumszielen. Allerdings mit einer Einschränkung: Die neue Sparte E-Solutions sei noch keine wirkliches Geschäft, man sollte abwarten, wie sich das entwickeln werde.



Die Sparte E-Solutions habe zwar gute Chancen, aber es könne noch nicht beurteilt werden, ob sich das Geschäftsmodell auch durchsetzt. Zunächst entstünden Kosten für das Marketing. Darüber hinaus aktiviere das Unternehmen auch Softwareentwicklungskosten. Bereinigt man diese Aktivierung, fällt die Profitabilität deutlich geringer aus als in den Planungen angegeben, erklärt Kretlow. Dann habe der Titel eine Bewertung, die nicht mehr so attraktiv sei.



Die Preisspanne für LS Telcom liegt zwischen 11,50 und 14,50 Euro. Die Zeichnungsfrist endet am 12. März, die Erstnotiz ist für den 15. März geplant.

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