Neuemission wenig gefragt
Seagate legt schwachen Börsenstart hin

Der weltgrößte Hersteller von Computer-Festplatten, Seagate Technology Holdings, hat am Mittwoch einen schwachen Börsenstart hingelegt.

bba NEW York. Nachdem der Erstausgabepreis bei 12 $ gelegen hatte, gab das Papier im Verlauf des ersten Handelstages 4 % nach und schloss bei Börsenschluss an der New York Stock Exchange (NYSE) bei 11, 50 $. Gestern verlor sie weiter auf 11,26 $.

Die Erwartungen für den Erstausgabepreis hatten zwischen 13 und 15 $ pro Aktie gelegen. Dass diese nicht erfüllt wurden, wird als ein Zeichen für die anhaltend schwache Nachfrage nach Neuemissionen gewertet. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel: Vergangene Woche legte das Papier der Terminbörse Chicago Mercantile Exchange im ersten Handel um 23 % zu.

Insgesamt wurden 72,5 Mill. Seagate-Aktien ausgeben, Konsortialführer waren die US-Banken Morgan Stanley und die Citigroup Inc.-Tochter Salomon Smith Barney. Einige Tage vor dem Börsengang, als die Konsortialbanken die Erstzuteilung festlegten, erfuhren viele Investoren, dass sie die verlangte Anzahl an Aktien erhalten würden. Bei Börsengängen mit einer stärkeren Nachfrage ist dies normalerweise nicht der Fall.

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