Neuen Markt
Sinkender Personalbedarf trifft Online-Stellenbörse Jobpilot

Der sinkende Personalbedarf wegen der Konjunkturschwäche hat die Geschäftsentwicklung beim Online-Stellenvermittler Jobpilot beeinträchtigt.

ddp.vwd Bad Homburg. So sank der Umsatz von Juli bis September gegenüber dem Vorquartal deutlich. Die Kosten sollen nun über weiteren Personalabbau gesenkt werden, wie die am Neuen Markt notierte Jobpilot AG am Donnerstag in Bad Homburg mitteilte. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag im dritten Quartal bei 6,6 Millionen Euro (13 Millionen Mark) nach einem Minus von 7,8 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal wurde ein Minus von 7,3 Millionen Euro verbucht. Der Umsatz stagnierte von Juli bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei 10,1 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorquartal ging er sogar um 17 Prozent zurück. Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen eine weitere Reduzierung des Verlustes. Dazu sollen weitere 35 der in Deutschland noch verbliebenen 200 Mitarbeiter entlassen werden. Jobpilot ist eines der führenden Internetportale für die Stellensuche im Internet. Vor rund einem Jahr nannte sich das Unternehmen von Jobs & Adverts AG in Jobpilot AG um. Zumindest das Geschäft in Deutschland sei nach wie vor profitabel, hieß es. Die gesamte Jobpilot-Gruppe, die mittlerweile in 15 europäischen Ländern und in Asien vertreten ist, soll die Gewinnschwelle im Geschäftsjahr 2002 überschreiten.

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