Neuer Angriff gegen Albaner-Rebellen
Solana setzt Friedensbemühungen in Mazedonien fort

Der EU-Beauftragte für die Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, wird seine Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konfliktes in Mazedonien noch am (heutigen) Dienstag fortsetzen. Das sagte eine Sprecherin Solanas am Rande des NATO-Außenministertreffens in Budapest.

dpa BUDAPEST. Solana wolle noch am Mittag nach Skopje fliegen, wo er bereits am Vortag Gespräche mit der Regierung geführt hatte.

Ohne weitere Erläuterungen sagte die Sprecherin, es gebe Fortschritte in Richtung einer Beendigung der gewaltsamen Konfrontation zwischen Regierungstruppen und albanischen Extremisten. Doch seien noch einige Dinge zu klären. Solana, der den NATO-Außenministern über seine Gespräche in Skopje berichtete, will zum zweiten Tag des Ministertreffens am Mittwoch wieder in Budapest sein.

Die Situation auf dem Balkan und besonders in Mazedonien ist ein zentrales Thema der NATO-Tagung. Zu Beginn der Sitzung hatte NATO-Generalsekretär George Robertson die mazedonische Regierung aufgerufen, auf die Aktivitäten der Extremisten mit Festigkeit, aber auch mit Zurückhaltung zu reagieren. Gleichzeitig betonte er: "Am Verhandlungstisch ist kein Platz für jene, die mit Kugeln und nicht mit Wahlurnen entscheiden wollen."

Die mazedonische Armee begann unterdessen einen neuen Angriff gegen Albaner-Rebellen in der Ortschaft Matejce. Etwa 800 albanische Zivilisten seien am frühen Morgen aus dem Kampfgebiet geflüchtet, hieß es aus Armeekreisen in Skopje.

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