Neuer Dienst von O2: Urlaubspostkarten per Handy

Neuer Dienst von O2
Urlaubspostkarten per Handy

Handy-Besitzer können ihre Urlaubsbilder künftig nicht nur mit dem Mobiltelefon aufnehmen, sondern sie sogar als Postkarten verschicken.

Reuters HANNOVER. Ab April könnten Kunden ihre Handy-Bilder an eine Kurzwahl-Adresse senden, wo sie ausgedruckt und als handfeste Postkarte an den eigentlichen Adressaten weiter geschickt werde, kündigte der kleinste deutsche Mobilfunkanbieter O2 am Dienstag anlässlich der weltgrößten Computer- und Technologiemesse CeBit in Hannover an. O2 hat bis Ende vergangenen Jahres nach eigenen Angaben 70 000 sogenannte MMS-Handys verkauft, die Bilder versenden können. Durch Netz-Partnerschaften will das Unternehmen in den kommenden zehn Jahren 1,2 Milliarden Pfund (1,7 Milliarden Euro) sparen.

Unter anderem werde O2 künftig verstärkt das Mobilfunknetz der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile nutzen, sagte der Chef des britischen O2-Mutterkonzerns MmO2, Peter Erskine. Zugleich sei MmO2 weiter zuversichtlich, dass mobile Datendienste wie das Versenden von Musik oder Bildern im laufenden Jahr 16 Prozent des Umsatzes ausmachen würden, sagte Erskine. Bis Ende 2004 solle der Anteil auf 25 Prozent steigen.

Erste Zahlen des laufenden Geschäftsjahres zeigten, dass mobile Datendienste in diesem Jahr ungefähr knapp 18 Prozent zum Umsatz beigetragen hätten, sagte Erskine. Obwohl zahlreiche neue Mobiltelefone mittlerweile auch Fotos verschicken können, machen Mobilfunkanbieter nach Einschätzung von Branchenkennern weiter 90 Prozent des Umsatzes bei Datendiensten mit Textnachrichten.

Ab Sommer sollen O2-Kunden nach Worten von Deutschland-Chef Rudolf Gröger Ausflüge ins Internet über ihre Mobilfunkrechnung bezahlen können, sofern sie sich über drahtlose Zugangspunkte in das weltweite Netz einwählen. O2-Kunden könnten die Wireless-LAN-Technik nutzen, indem sie sich an einem der Zugangspunkte mit der Handy-Nummer anmeldeten und dann per Textnachricht ihr Passwort erhielten. Die sogenannten Hotspots, über die sich ein Zugang ins Internet herstellen lässt, sollen vor allem in Hotels und an anderen öffentlichen Orten eingerichtet werden.

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