Neuer Energieriese keine Gefahr für Wettbewerb
EU-Kommission genehmigt Powergen-Übernahme durch Eon

Die EU-Kommission hat die Übernahme des britischen Versorgers Powergen durch den deutschen Energie- und Chemiekonzern Eon genehmigt. Der Zusammenschluss stelle keine Gefahr für den Wettbewerb in der Europäischen Union dar, begründete die Brüsseler Behörde ihre Entscheidung am Montag.

ap BRÜSSEL. Die Tätigkeiten beider Unternehmen würden sich in keinem der Mitgliedstaaten wesentlich überschneiden. Eine dominante Marktstellung nach der Fusion sei deshalb nicht zu befürchten. Mit der Übernahme von Powergen steigt Eon nach dem französischen Staatskonzern Electricite de France (EdF) zum weltweit zweitgrößten Stromkonzern auf.

Für die Übernahme des drittgrößten britischen Stromversorgers hat der Düsseldorfer Energieriese den Powergen-Aktionären einen Kaufpreis von rund 16 Mrd. DM (8,2 Mrd. ?) geboten. Mit den zu übernehmenden Schulden entspricht das Angebot sogar fast 30 Mrd. DM. Powergen ist hauptsächlich in Großbritannien und den USA tätig. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im Frühjahr 2002 gerechnet.

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