Neuer Erlass der Finanzverwaltung
Heim-Computer von der Steuer absetzen

Alle Arbeitnehmer können ab sofort den heimischen Computer von der Steuer absetzen. Bislang durften geschäftlich genutzte private PCs nur zu zehn Prozent geltend gemacht werden.

WIWO ap - FRANKFURT. Darauf macht die Allgemeine Deutsche Direktbank (Diba) unter Berufung auf einen gleich lautenden Erlass der Finanzverwaltungen aufmerksam. Bislang durften Arbeitnehmer, die am privaten PC auch für den Job arbeiteten, diesen maximal zehn Prozent privat nutzen, ansonsten verweigerte ihnen das Finanzamt den Steuervorteil völlig.

Doch dieses Alles-oder-Nichts-Prinzip sei jetzt vorbei. Nach einem Erlass der Finanzminister von Bund und Ländern, sind den Angaben zufolge die Kosten für den heimischen PC jetzt entsprechend der beruflichen Nutzung absetzbar.

Das können den Angaben zufolge alle Steuerzahler nutzen, deren Computer 2001 weniger als vier Jahre alt war, denn so lange dauerte bei einem Kauf bis zum Jahr 2000 die steuerliche Abschreibungsfrist. Bei Computer-Käufen ab 2001 verkürzt sich die Abschreibungsfrist von vier auf drei Jahre. Zur Sicherheit sollten Arbeitnehmer zunächst noch ausführlich dokumentieren, wie groß der Anteil der beruflichen Nutzung sei. Denn ob das Finanzamt ohne eine solche Buchführung eine pauschale Schätzung des beruflichen Anteils akzeptieren müsse, entscheide noch der Bundesfinanzhof.

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