Neuer Gerichtstermin am Freitag: Juristisches Ringen im Bahn-Tarifstreit spitzt sich zu

Neuer Gerichtstermin am Freitag
Juristisches Ringen im Bahn-Tarifstreit spitzt sich zu

Das juristische Ringen im Tarifstreit bei der Bahn spitzt sich zu. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) kündigte am Dienstag Widerspruch gegen ein vorläufiges Verbot von Warnstreiks an, das die Deutsche Bahn beim Arbeitsgericht Frankfurt erwirkt hatte.

HB/dpa FRANKFURT/M. Dort gingen am Dienstag sieben weitere Anträge auf einstweilige Verfügungen von Tochterfirmen der Deutschen Bahn ein, wie das Gericht mitteilte.

Über den Widerspruch der GDL müsse vor Einschaltung einer höheren Instanz zunächst mündlich verhandelt werden, sagte der Präsident des Arbeitsgerichts, Jürgen Schuldt. Hierfür sei ein Termin an diesem Freitag vorgesehen. Das Verbot von Warnstreiks gelte bis zu einer abschließenden Entscheidung. Gegen ein Urteil nach der Verhandlung sei Berufung beim Landesarbeitsgericht möglich.

Die GDL kündigte an, vorerst dennoch an ihrem internen Fahrplan für die Auseinandersetzung festzuhalten. Demnach seien noch in dieser Woche Arbeitskampfmaßnahmen geplant. Über Zeit und Orte werde rechtzeitig informiert, sagte ein Sprecher.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%