Neuer Geschäftsbereich
Infineon fasst Sparten zusammen

Der Münchener Chip-Konzern Infineon hat zwei seiner Geschäftsbereiche zusammengelegt und erhofft sich dadurch Synergien in unbezifferter Höhe. Dabei fasst Infineon die bisherigen Sparten "Mobile Kommunikation" und "Sicherheits- und Chipkarten-ICs" zu einem neuen Geschäftsbereich zusammen.

Reuters MÜNCHEN. Der neue Bereich mit Namen "Secure Mobile Solutions" (SMS) sei zum 1. November gegründet worden, sagte ein Infineon-Sprecher am Dienstag in München. Es handele sich dabei um einen rein strategischen Schritt. Sicherheitsfragen spielten gerade im Bereich der mobilen Kommunikation eine immer größere Rolle, erläuterte ein Sprecher. "Deshalb ist das die perfekte Kombination." Ziel dabei sei es, den Konzern zu einem Anbieter kompletter Lösungen zu entwickeln.

Für den Abbau von Arbeitsplätzen gebe es im Zuge der Zusammenlegung keine Pläne, hieß es. Infineon erhoffe sich durch die Zusammenfassung der beiden Bereiche Synergien, deren Höhe der Sprecher allerdings nicht beziffern wollte. Chef der neuen Sparte wird der 47-Jährige Ulrich Hamann, der bislang unter anderem für den Bereich "Mobile Kommunikation" zuständig war.

Infineon hatte Mitte September angekündigt, sich mehr und mehr weg vom reinen Chip-Produzenten hin zu einem Anbieter von Systemlösungen entwickeln zu wollen. Im Geschäftsjahr 2000/01 (zum 30. September) hatte die Sparte Mobile Kommunikation einen Umsatz von knapp einer Milliarde Euro erwirtschaftet, während die Erlöse im Bereich "Sicherheits- und Chipkarten-ICs" bei 588 Mill. Euro lagen. Dies entspricht in etwa einem Anteil von rund 18 beziehungsweise zehn Prozent des Gesamtumsatzes.

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