Neuer Granatenangriff auf jüdische Siedlung
Sicherheitstreffen soll Gewalt in Palästinensergebieten beenden

afp JERUSALEM. Nach dem israelischen Vergeltungsangriff im Gazastreifen haben Israeli und Palästinenser ein Treffen über Sicherheitsfragen vereinbart. Das Treffen solle am Mittwoch oder am Donnerstag stattfinden, sagte ein israelischer Regierungssprecher in Jerusalem. Der Sprecher bestätigte einen Bericht des israelischen Rundfunks von Dienstagabend, wonach US-Außenminister Colin Powell mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon "über die Situation vor Ort" telefoniert habe. Der Rundfunk hatte gemeldet, dass Powell auch mit Palästinserpräsident Jassir Arafat telefoniert und das Treffen angeregt habe. Daran solle auch ein Beobachter des US-Geheimdiensts CIA teilnehmen.

Derweil beschossen Palästinenser am Morgen nach israelischen Armeeangaben die jüdische Kolonie Nezarim im Gazastreifen mit Granaten. Dabei sei niemand verletzt worden und kein Sachschaden entstanden. Bei einem Granatenangriff am Vortag auf die jüdische Siedlung Atsmona im Gazastreifen waren eine Frau und ihr zehn Monate altes Kind getroffen worden. Der Säugling schwebte nach Armeeangaben in Lebensgefahr. Bei einem israelischen Vergeltungsangriff auf palästinensische Ziele im Gazastreifen wurden am Dienstag mindestens 60 Menschen verletzt. Allein in Rafah wurden 40 Verletzte gezählt.

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