Neuer Job für Hamburger Ex-Bürgermeister
Runde soll Chef der Bundeswehr-Gesellschaft werden

Der ehemalige Hamburger Bürgermeister Ortwin Runde (SPD) ist als neuer Geschäftsführer der Bundeswehr - Privatisierungsgesellschaft GEBB im Gespräch. Das bestätigte am Mittwoch eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin.

dpa BERLIN. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, dies sei Sache des GEBB-Aufsichtsrates.

Mehrere Zeitungen hatten gemeldet, dass Runde Nachfolger von Annette Fugmann-Heesing an der Spitze der bundeseigenen Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb (GEBB) der Bundeswehr werden solle. Die Tageszeitung "Die Welt" berichtet in ihrer Mittwochausgabe, Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) habe Runde bereits ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Eine Sprecherin des Ministeriums wollte dies weder bestätigen noch dementieren. Eine Mitarbeiterin des Aufsichtsratsvorsitzenden Helmut Werner sagte, Runde sei noch kein konkretes Angebot vorgelegt worden.

Die GEBB war im vergangenen Jahr gegründet worden, um Vermögen der Bundeswehr zu privatisieren. Sie soll Grundstücke, Kasernen, Waffen und Fahrzeuge verkaufen. Die frühere Berliner Finanzsenatorin Fugmann-Heesing war in der vergangenen Woche überraschend von ihrem Amt als GEBB-Chefin zurückgetreten. Ihr möglicher Nachfolger Runde hatte bei der Bürgerschaftswahl vor zwei Monaten sein Amt als Hamburger Regierungschef verloren.

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