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Neuer Markt startet mit Kursverlusten in den Handel

Die Wachstumswerte am Frankfurter Neuen Markt sind am Dienstag mit leichten Kursverlusten in den Handel gestartet.

dpa/afx FRANKFURT. Der Nemax 50 verlor bis 9.30 Uhr 0,91% auf 3 029,82 Zähler. Der alle Werte umfassende Nemax All-Share fiel um 0,72% auf 2 945,18 Zähler.

Händler erklärten den verhaltenen Börsenstart in Frankfurt mit dem schwächeren Abschluss des technologielastigen NASDAQ Composite Index am Vortag. "Die geringe Orderlage und die Erwartung der Fed-Entscheidung" würden vermutlich den Dienstagshandel beeinträchtigen.

Die Neuausrichtung des Nemax 50 werde vermutlich nicht mehr nachwirken und keine großen Kursbewegungen mehr verursachen, erklärte ein Frankfurter Händler. "Diese Anpassung ist bereits geregelt worden."

EM.TV & Merchandising haben mit einem Plus von zuletzt 3,27 % auf 6,95 Euro ihre Vortagesgewinne weiter gestärkt. Am Montag hatte der Münchner Filmverleiher bereits den Nemax 50 nach oben geführt.

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, dass die Banken bei einem Treffen in München EM.TV-Chef Thomas Haffa den Rücken gestärkt hätten. Zudem machten Gerüchte über eine Beteiligung von Formel 1-Boss Ecclestone bei EM.TV die Runde.

Atoss kletterten in der ersten Handelsstunde um 16,78% auf 10,51 Euro. Der Münchner Softwareanbieter hatte einen Auftrag der Deutschen Bahn erhalten. Atoss soll Lösungen für Planung, Analyse und Steuerung von Arbeitsabläufen und Personalressourcen in Unternehmen bieten.

Ision-Aktien legten um 6,62% auf 53,31 Euro zu. Nach Angaben des Unternehmens will die britische Gesellschaft Energis mehr als 70% der Aktien der Hamburger Ision Internet AG übernehmen. Der Kaufpreis liege oberhalb von 800 Mill. Euro (1,56 Mrd. DM). Der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagsausgabe) zufolge, handelt es sich um den größten Einzelanteilsverkauf in der Geschichte des Neuen Marktes.

Jetter gewannen 5,90% auf 30,50 Euro. Das Unternehmen Energis will Mehrheit an Ision übernehmen

hatte seine Umsatzplanung nach hoher Auftragslage und entsprechenden Umsätzen in den ersten 8 Monaten von 40 Mill. DM auf 43 Mill. erhöht.

Der Verlust vor Zinsen und Steuern werde vermutlich 50 % niedriger ausfallen als das bislang geplante. Jetter hatte ursprünglich mit einem Minus von 5,9 Mill. DM gerechnet.

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