Neuer Markt und MDax schwächer
Dax erneut im Plus

Die deutschen Aktien haben den Handel am Montag uneinheitlich beendet. Während die Standardwerte im Deutschen Aktienindex Dax ihre leichten Gewinne weitgehend behaupten konnten, rutschten die Werte am Neuen Markt ins Minus.

dpa FRANKFURT/MAIN. Beim Schlussgong lag der Dax 0,93 % im Plus bei 6 216,38 Zählern. Der Nemax 50 verlor 0,90 % auf einen Stand von 1 883,16 Punkten. Der 70 mittelgroße Werte umfassende MDax büßte 0,50 % auf 4 751,53 Zähler ein.

Gegen 18 Uhr sei bei den Standardwerten "die Trägheit ausgebrochen", sagte Michael Mayer von der Baden Bank AG. -Württembergischen Der Handel sei bei wenig berauschenden Umsätzen eher lustlos gewesen.

Die Siemens-Familie setzte sich zusammen mit der Lufthansa an die Spitze des Dax. Infineon gewannen 5,79 % auf 38,72 Euro. Siemens legten 3,05 % auf 129,94 Euro zu und Epcos stiegen um 3,33 % auf 68,35 Euro. "Die Aktien waren stark überverkauft", sagte Händler Jörg Dechert von der Helaba. Nun deckten sich die Anleger ein. Ein anderer Frankfurter Händler bestätigte diese Einschätzung.

Auch die Papiere des Walldorfer-Softwareunternehmens SAP schlossen mit deutlichen Kursaufschlägen. Sie gewannen 1,87 % auf 155,60 Euro. Im Vergleich zu den Konkurrenten sei SAP "auf jeden Fall stark", sagte Analyst Christian Thormann von der Conrad Hinrich Donner Bank. Bei einer Schwäche der gesamten Softwarebranche profitiere SAP von seiner Position als Globalplayer, der sich in vielen Bereichen auf seine Marktführerschaft stützen könne.

In die Phalanx der Technologiewerte konnte lediglich Lufthansa als zweitstärkster Wert einbrechen. Die Kranich-Aktie legte um 3,69 % auf 23,07 Euro zu.

Mit Abstand größter Verlierer im Dax war das Papier von Thyssen-Krupp . "Die Investoren ziehen sich nach der Dividendenauszahlung wieder aus der Aktie zurück", erklärte ein Händler. Die Aktien des Stahlriesen gaben um 4,22 % auf 18,15 Euro nach.

Zu den Verlierern gehörte auch Metro : Die Aktie des Einzelhandelskonzerns schloss 0,89 % schwächer auf 50,94 Euro. Die Investmentbank JP Morgan habe ihre Gewinnschätzung für den Einzelhandels-Titel herabgestuft, erklärte Michael Köhler - Analyst der BfG Bank - die Verluste der Aktie. Gewinnmitnahmen führte Berndt Maisch von der Baden Bank-Württembergischen dagegen als möglichen Grund für die Verluste an.

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