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Neuer Milzbrand-Verdacht in New York

In New York hat sich nach Angaben von Bürgermeister Rudolph Giuliani eine Krankenhaus- Bedienstete möglicherweise Lungenmilzbrand zugezogen.

rtr NEW YORK. Die 61 Jahre alte Lagerarbeiterin der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik in Midtown/Manhattan werde im Krankenhaus Lennox Hill künstlich beatmet, teilte Giuliani am Montag kurz vor Mitternacht mit. Sie sei am Sonntag dort eingeliefert worden. Ob sie Lungenmilzbrand habe, werde am Dienstag feststehen. Seit den Anschlägen mit entführten Flugzeugen am 11. September unter anderem in New York sind in den USA Infektionen mit den auch als Biowaffe verwendeten Milzbrand-Erregern aufgetreten. Ein Zusammenhang mit den Anschlägen, bei denen etwa 5000 Menschen getötet wurden, ist bislang nicht festgestellt worden.

In Florida und Washington sind drei Menschen an Milzbrand gestorben, einer Tierseuche, die sich unter Menschen normalerweise nicht überträgt. In New York, Washington, New Jersey und Florida wurden 15 Infektionen und Erkrankungen festgestellt. Lungenmilzbrand entsteht, wenn die Erreger eingeatmet werden. Es ist die bösartigste Form dieser Krankheit, die auch noch als Darm- und Hautmilzbrand auftritt. Die Erreger wurden bislang mit der Post verschickt. Die möglicherweise erkrankte New Yorkerin arbeitete in einem Lager nahe der Poststelle der HNO-Klinik.

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