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Neuer Seed-Fonds wird immer wahrscheinlicher

"Wir müssen sicherstellen, dass Hightech-Firmen eine Anschubfinanzierung bekommen. Daran hapert es ...

"Wir müssen sicherstellen, dass Hightech-Firmen eine Anschubfinanzierung bekommen. Daran hapert es derzeit vor allem in Deutschland", konstatiert Wellington-Gründer Rolf Cristof Dienst gegenüber den VDI nachrichten (siehe VentureNews - Ausgabe Nr. 17/04 vom 17. 9. 2004). Schon im Februar hatte die Bundesregierung angekündigt, einen Hightech-Gründerfonds aufzulegen, der bis 2010 die ersten Gehversuche von Technologiegründern mit gut 200 Mio. Euro unterstützen soll. Nun scheinen der Ankündigung auch Taten zu folgen. Finanzminister Hans Eichel habe die entsprechenden Mittel in den Haushalt des kommenden Jahres fest eingeplant. Kleiner Schönheitsfehler: Der Seed-Fonds stehe unter Finanzierungsvorbehalt. Nur wenn die Oppositionsparteien im Bundesrat der schrittweisen Abschaffung der Eigenheimzulage zustimmen, fließe das Geld aus Berlin. Im Wirtschaftsministerium sei man aber zuversichtlich, dass Regierung und Opposition einen Kompromiss finden. Ab Frühjahr 2005 sollen dann im Schnitt 500 000 Euro an einzelne Firmen ausgezahlt werden. Auch einige Großunternehmen sollen in den Fonds einzahlen. Wer die Mittel verteilt, stehe noch nicht fest.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 05.10.2004

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